Hänsel und Gretel für Anglistiker

Hänsel und Gretel
(in einer Übersetzung ins Denglische von Wilfried Mommsen, 2011)
„In einem Local Forest lebte einst ein als Independent Freelancer tätiger Wood Refraction Engineer mit neuer Frau und zwei hippen Kids als Patchwork-Family: Der Boy war als Hänsel und das Girl als Gretel gebrandet.
Das Business des coolen Woodworkers war längst keine Cash-Cow mehr, sondern hatte ein All-Time-Low erreicht und der Break-Even-Point war in weite Ferne geraten: Die paar Peanuts reichten weder für Traditional Bio noch für trendiges Convenience Food.
Mit seiner Frau, einer wahren Bitch, machte er deshalb ein Late-Evening-Bedroom-Brainstorming: „Du weißt, dass wir derzeit unterdurchschnittlich performen, Darling. Wenn das weiter so floppt, bin ich jobless, und wir können unseren Lifestyle nicht halten. Wir brauchen einen neuen Masterplan, ´ne komplett neue Agenda, ein Mission Statement.“ und fügte fragend an „Vielleicht sollten wir eine Mindmap anlegen, Angel?“
„Alles ganz easy!“, antwortete die Frau, „Wir unternehmen mit den Kids morgen einen Adventure-Trip nach Forestland und setzen sie mit ihren Foodbags an einen nicen Fire Place. Danach machen wir einen auf Job und sourcen die Kids heimlich aus. Da sie weder über die Skills verfügen, noch nen Smartphone oder ´nen Routenplanner dabei haben, gibt es abends kein back home. Ich sage nur: Mission accomplished!“
„Honey Bee“, sagte der Mann, „Das ist Bullshit, Du hast wohl ´nen Blackout. Ich lass die Kids doch nicht ohne Snacks, Scout und Bodyguard, noch dazu underdressed und mit falschem Outfit auf ´ner Outdoor-Experience allein!“
„Stupid Asshole!, entgegnete die Frau erbost. „Dann erreichen wir nie den Turnaround und landen alle vier in Body Bags, das ist ein Hard Fact. Kannst ja schon mal den Funeral Master ordern!“
Die Kids hatten gehört, was die Bitch von Stiefmutter gesagt hatte und waren entsprechend down. Gretel war besonders depressed: „Shit, das klingt verdammt nach Showdown und sudden death.“
„Cool bleiben, Gretel“, sprach Hänsel, „Ich kriege das schon gemanaget.“
Als die Eltern am Chillen waren, zog er seine Boxershorts, darüber die Cargo Pants und die anderen Casual-Wear-Klamotten aus dem Fashion Store und dem Marken-Outlet an und verließ das Building durch den Exit. Zum Glück war´s ne Full Moon Situation, die kein Flash Light erforderte. Hänsel überlegte kurz. Schnell war die Decision klar: „Ich werde zum Stone Collector!“, dachte er und sammelte die schönsten Pieces ein.
Zurück im Apartment sagte er zu Gretel: „Keep cool and don´t panic, Sister. Es gibt ein Happy End: Ich hab´ ne Exit Strategie“ und legte sich wieder in sein Bett zum Chillen.
Am nächsten Tag brach der Dad mit seinen Kids zu dem Final Trip auf. Und während sie so walkten und talkten, nutzte Hänsel jede sich ihm bietende Opportunity, von seiner Stone Collection Gebrauch zu machen.
Als der Dad die Kiddies dann im Wald aussetzte, konnten Sie des Nachts dank der Full Moon Situation und der analogen Stone-Navigation den Weg zurückfinden. Sie klopften an die Frontdoor, und als die Bitch von Stiefmutter aufmachte und sah, dass es Hänsel und Gretel waren, rief sie in der ihr eigenen Directness: „Fuck, Ihr seid es!“

Einzig der Vater war happy…
Nicht lange danach war der Sales Forecast im Bereich Forest & Wood vom District Sales Manager erneut downgegradet worden, und es drohte eine ernste Income Reduction. Die Eltern trafen ein neues Arrangement, wobei diesmal die Frau im Besitz der alleinigen Auhority war. Die Kids sollten von der Stiefmutter, welche die Leadership und das Projectmanagement dafür übernommen hatte, in den Local Forest geguidet werden. Dieses mal jedoch much more deeper als zuvor.
Die Kids hatten den Plan vernommen und wussten, dass ihnen ein neuer March in die Danger Zone bevorstand. Hänsel wollte sich deshalb wieder als Stone Collector betätigen, doch die Stepmother hatte das Home zum Castle gemacht und alle Türen verriegelt.
Als sie am nächsten Tag aufbrachen, kam Hänsel auf eine clevere Idee. Er zerbröselte das mitgegebene Brot aus seinem Bread-and-Butter-Lunchpaket in kleine Stücke und ließ es gelegentlich offroads fallen. So wollte er nachts den Rückweg finden. Doch die Vögel hatten alles weggepickt, der nächste Info Point war in unerreichbarer Ferne, und sie verirrten sich immer mehr im Wald. Welch ein Horror Quest!
Nach drei Tagen fortgesetzten Dinner Cancellings und Herumkauens auf Magic Mushrooms entdeckten sie ein Building und als sie approachten, sahen sie, dass es aus Sweet Finger Food war, der Dach aus feinsten Cakes bestand und die Windows gesugart waren.
Als sie einen Donut und einige Marshmallows vom Candyhouse abgebrochen und gegessen hatten, ertönte ein merkwürdiger Sound. Aus dem Background erklang eine Indoor-Voice:
„Crispy, Crispy, Cracker

 Wer macht hier einen auf Unauthorized Self Service?“ 
Die Kids gaben als Response:
„Crispy Crispy, Cracker,

 Stopp the elend Gemecker!“ 
Voller Fun enjoyten die Angehörigen der Fun Generation ihre Flat Rate Eating Experience und verschlangen immer mehr vom Candyhouse.

Da erschien auf einmal die Ownerin, eine hässliche alte Frau im Grunge-Look, wahrlich kein It-Girl, nichts für den Catwalk und erst recht nicht für Germanys Next Top Model. Eher etwas für nen guten Makeup-Artist mit viel Fantasy oder ne Beauty Clinic mit Capacity.
Die Frau, die lange schon keinen Ladyshaver gesehen hatte, bat die Kids zu sich in ins Haus, das sich als cooles Full Capacity Nutrition Fullfillment Center entpuppte.
Was die Kids nicht ahnten: Bei der Frau handelte es sich um eine Kidnapperin. Einen üblen Borderline-Maniac zudem, der für seine Cruelness bekannt und totally nuts war und bereits mehrere Kiddies in der Pantry Küche einer Killing & Eating Experience zugeführt hatte.
Gretel wurde zur Facility Managerin zwangsverpflichtet und musste zum harten Dienst am Wischmop antreten. Hänsel wurde hingegen in einen Special Cage gesperrt und dort zum andauernden Carboloading gezwungen, Schließlich wollte die Cannibal Lady ihn rund und dick machen und dann genussvoll verspeisen.
Um zu überprüfen, ob Hänsel bereits einen höheren Body Mass Index aufwies, musste er der perversen, aber sehschwachen Kidnapperin zum Beleg seiner Body Constitution den Finger für eine Sensual Experience entgegen strecken.
Doch Hänsel schob ihr stets den Slimline-Ballpen, den er in einem unbeobachteten Moment aus dem Office seines Daddys entwendet hatte, durch die Gitterstäbe. So vermutete die sehschwache Hijackerin, die weder über Eyeglasses noch Contact Lenses verfügte, die Carbo-Diet sei noch nicht angeschlagen.
Doch einige Wochen später verlor sie die Geduld, und es kam zum Showdown. Ihr Plan: Gretel den High Temperature Oven kontrollieren lassen, um sie in einem unbeobachteten Moment ins Feuer des Backofens zu schubsen und leckere Spare Ribs aus ihr zu machen.
Doch Gretel war nicht nicht nur smart, sondern auch clever, hatte die Falle erkannt und stieß die sehschwache Hexe mit einem „Gotcha“ in den Ofen, wo sie elendlich verbrannte.
Unter lautem Rufen von „Free Hänsel! Set him free!“, öffnete die schwesterliche Matchwinnerin seinen Cage und befreite ihn.
Welch ein Surprise: Im House of Horror erwartete sie das Highlight überhaupt. Mit dem dort liegenden Gold Treasure hatten sie den Jackpot erwischt!
Sie sackten alles ein und fanden wie durch ein Wunder den Weg zurück zur Home Base. Welche Freude: Die mobbende Stepmother war verstorben und ihr Daddie versprach ihnen – Lessons learned… – Besserung in Sachen Future.
Da hatten alle Sorgen ein Ende und dank des Jackpots starteten sie in eine New Econony durch.“

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